
Swiss Biometric ID Card 2026 – Einführung, Daten und FAQ
Die Schweiz führt ab Ende 2026 einen biometrischen Personalausweis ein. Das neue Dokument enthält einen Chip, der zwei Fingerabdrücke und ein digitales Gesichtsbild speichert. Die Einführung erfolgt freiwillig und dient dem Schutz vor Missbrauch sowie der Erfüllung aktueller EU-Anforderungen an Reisedokumente.
Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) koordiniert das Projekt in Zusammenarbeit mit fedpol. Parallel zur technischen Umsetzung läuft eine Vernehmlassung zur Anpassung der Ausweisverordnung. Die Kantone bereiten sich auf organisatorische Änderungen vor, während Bürger die Wahl zwischen dem neuen Chip-Ausweis und der herkömmlichen Variante behalten. Calendrier Lunaire 2025 Jardin – Beste Pflanzzeiten nach Maria Thun
Wann kommt der biometrische Personalausweis in der Schweiz?
Ende 2026
2 Fingerabdrücke + Foto
Freiwillig
EJPD / fedpol
Zentrale Erkenntnisse
- Die Vernehmlassung läuft bis zum 28. Februar 2026.
- Der Start erfolgt parallel zur staatlichen E-ID.
- Alte Ausweise behalten ihre Gültigkeit bis zu zehn Jahre.
- Die neue ID erfüllt die Schengen-Standards der EU.
- Gebühren bleiben gegenüber heute unverändert.
- Ausgabe erfolgt ausschliesslich an kantonalen Passstellen.
- Das E-ID-Gesetz wurde am 28. September 2025 angenommen.
Vergleich der Ausweisvarianten
| Merkmal | Biometrischer Ausweis (ab 2026) | Bisheriger Ausweis | Biometrischer Pass |
|---|---|---|---|
| Chip | Ja (Fingerabdrücke + Foto) | Nein | Ja (Fingerabdrücke + Foto) |
| EU-Reisen | Ja, Schengen-konform | Bis Ablauf gültig | Ja |
| Pflicht | Freiwillig | – | Pflicht bei Beantragung |
| Gebühr | Gleich wie herkömmlich | Bestehende Gebühr | – |
| Gültigkeit | Max. 10 Jahre | Max. 10 Jahre | Max. 10 Jahre |
| Beantragung | Kantonale Passstelle | Kantonale Stelle | Kantonale Passstelle |
Was ist ein biometrischer Ausweis und welche Daten speichert er?
Technische Funktionsweise
Der neue Personalausweis enthält einen kontaktlosen Chip, der die Identifikation mittels biometrischer Merkmale ermöglicht. SRF berichtet, dass die Technologie identisch zum bestehenden biometrischen Pass ist. Das Dokument entspricht den technischen Spezifikationen der Europäischen Union für sichere Reiseausweise.
Gespeicherte Biometriedaten
Auf dem Chip werden zwei Fingerabdrücke und ein digitales Gesichtsbild abgelegt. Die Behörden betonen, dass diese Daten ausschliesslich lokal auf dem Dokument gespeichert werden und nicht in einer zentralen Datenbank erfasst werden.
Die biometrischen Informationen befinden sich verschlüsselt auf dem Chip im Ausweis. Eine Übertragung der Daten an zentrale Behörden erfolgt nicht automatisch; die Ausleseung erfolgt nur bei Bedarf durch berechtigte Kontrollstellen.
Ist der biometrische Ausweis verpflichtend und wie beantrage ich ihn?
Pflichtregelung
Die Einführung erfolgt freiwillig. Bürgerinnen und Bürger können bei der Erneuerung oder Neubeantragung wählen, ob sie die biometrische Variante oder die herkömmliche ID-Karte wünschen. Ad-hoc-News bestätigt, dass der Bundesrat die biometrische Variante für EU-Reisen empfiehlt, da die EU seit 2021 biometrische Merkmale in Reisedokumenten vorsieht.
Beantragungsprozess
Die Ausstellung erfolgt künftig ausschliesslich an kantonalen Passstellen. Dies erfordert organisatorische Anpassungen bei den Kantonen. ITbusiness schreibt, dass die Gebühren unverändert bleiben sollen. Die Bearbeitungszeiten werden voraussichtlich den aktuellen Standard entsprechen.
Wer regelmässig in Schengen-Staaten unterwegs ist, sollte sich für die biometrische ID entscheiden. Damit lassen sich potenzielle Einreiseprobleme aufgrund veralteter Dokumentenstandards vermeiden.
Was war das Ergebnis der Volksabstimmung zu biometrischen Ausweisen?
Abstimmungsdetails
Die Einführung der biometrischen Personalausweise selbst unterlag keiner direkten Volksabstimmung. Blick.ch erläutert, dass der Entscheid auf Verordnungsebene getroffen wurde. Parallel fand am 28. September 2025 die Abstimmung zum E-ID-Gesetz statt, das mit grosser Mehrheit angenommen wurde.
Politischer Kontext
Das angenommene E-ID-Gesetz unterscheidet sich vom gescheiterten Vorschlag von 2021. Der Kanton St. Gallen weist darauf hin, dass die digitale Identität nun unter Bundeshoheit steht und nicht mehr privatwirtschaftlich organisiert wird.
Die Volksabstimmung vom 28. September 2025 betraf das E-ID-Gesetz für digitale Identitäten, nicht die biometrische ID-Karte selbst. Beide Projekte laufen zeitlich parallel, sind aber rechtlich getrennt.
Wie sieht der konkrete Zeitplan bis zur Einführung aus?
- : fedpol informiert über das Projekt und die technischen Grundlagen.
- : Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung zur Revision der Ausweisverordnung.
- : Ende der Vernehmlassungspflicht für Kantone und Verbände.
- : Veröffentlichung der finalen E-ID-Verordnung und technischen Spezifikationen.
- : Start der Ausgabe biometrischer IDs und der staatlichen E-IDs.
Was ist bereits sicher und was bleibt offen?
Gesicherte Fakten
- Start der Ausgabe Ende 2026.
- Freiwillige Wahl zwischen biometrischer und herkömmlicher ID.
- Speicherung von zwei Fingerabdrücken und einem Foto auf dem Chip.
- Gültigkeit der alten Ausweise bis zu zehn Jahre.
- Keine Erhöhung der Gebühren.
- Ausgabe nur an kantonalen Passstellen.
Noch unklar
- Der genaue Tag im Quartal Q4 2026 für den Start.
- Spezifische organisatorische Details einzelner Kantone.
- Details zur Video-Identifizierung für die E-ID-Beantragung.
- Langfristige Pläne für eine allfällige Pflicht nach der Übergangsphase.
Welchen Hintergrund hat die Einführung der biometrischen ID?
Die Neuerung folgt der Anpassung der Schweiz an EU-Standards. Seit 2021 verlangt die Europäische Union biometrische Merkmale in Reisedokumenten für den Schengen-Raum. Der Bund schreibt, dass die biometrischen Daten den Schutz vor Fälschungen und Missbrauch erhöhen. Die Massnahme entspricht den Sicherheitsstandards, die bereits für Reisepässe gelten.
Datenschützer beobachten die Umsetzung. Die Freiwilligkeit der Einführung gilt als wesentlicher Faktor zur Akzeptanz. Die Kantone müssen ihre Infrastruktur an die neue Zentralisierung bei den Passstellen anpassen.
Auf welchen Quellen basieren die Informationen?
Die Angaben stammen überwiegend von offiziellen Stellen. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) und das Bundesamt für Polizei (fedpol) veröffentlichten die technischen und rechtlichen Details auf news.admin.ch. Ergänzende Informationen lieferten kantonale Behörden und unabhängige Medien wie SRF und ITbusiness.
Die biometrische ID erfüllt die Schengen-Standards und bietet besseren Schutz vor Missbrauch.
– EJPD, Vernehmlassungsunterlagen 2025
Fazit: Was sollten Schweizer Bürger wissen?
Ab Ende 2026 steht den Schweizer Bürgern ein neuer, biometrischer Personalausweis zur Verfügung. Die Nutzung bleibt freiwillig; bestehende Ausweise behalten ihre Gültigkeit. Wer regelmässig in die EU reist, profitiert von der zeitnahen Umstellung. Die Einführung erfolgt ohne Gebührenerhöhung an den kantonalen Passstellen. Vollmond März 2026 – Exaktes Datum, Uhrzeit und Mondphasen
Häufige Fragen
Gibt es Datenschutzprobleme bei der biometrischen ID?
Die Daten werden nur auf dem Chip im Ausweis gespeichert, nicht in einer zentralen Datenbank. Die Verifikation erfolgt durch berechtigte Stellen. Datenschutzbedenken werden durch die dezentrale Speicherung und die Freiwilligkeit der Einführung gemindert.
Wie funktioniert die Biometrie im Schweizer Ausweis?
Der Chip enthält zwei Fingerabdrücke und ein digitales Foto. Bei Kontrollen können diese Daten maschinell ausgelesen und mit dem Träger abgeglichen werden, ähnlich wie beim biometrischen Pass.
Kann ich den alten Ausweis auch nach 2026 noch nutzen?
Ja. Nicht-biometrische Ausweise bleiben für Inlandreisen gültig und für EU-Reisen bis zum Ablauf der maximal zehnjährigen Gültigkeitsdauer.
Was kostet der biometrische Ausweis?
Die Gebühren bleiben gemäss Bundesratsempfehlung gleich wie bei der herkömmlichen ID. Kantone können ihre bestehenden Gebührenstrukturen beibehalten.
Wo beantrage ich die neue biometrische ID?
Ausschliesslich an den kantonalen Passstellen. Eine Beantragung bei Gemeinden oder anderen Stellen ist nicht mehr vorgesehen.
Wie lange ist die biometrische ID gültig?
Wie der herkömmliche Ausweis gilt der biometrische maximal zehn Jahre für Erwachsene. Danach ist eine Neubeantragung erforderlich.
Muss ich zur Einführung Ende 2026 sofort wechseln?
Nein. Der Wechsel ist freiwillig. Sie können Ihren gültigen alten Ausweis bis zum Ablauf der Gültigkeitsdauer weiterverwenden.